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Beraten. Begleiten. Bestärken.

Die Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C berät, begleitet und bestärkt bei allen Fragen rund um weibliche Genitalverstümmelung_Beschneidung (FGM_C).
Wir sind ein Zusammenschluss von Expert*innen aus verschiedenen Disziplinen und setzen uns für das Recht auf körperliche Unversehrtheit durch Prävention, Beratung und Gesundheitsversorgung ein.
Unser Ziel ist es, Angebote zu FGM_C interdisziplinär zu bündeln und weiterzuentwickeln, die Fachkompetenz zu stärken und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren.
Somit bauen wir als „Koordinierungsstelle FGM_C“ neue Brücken in der Berliner Beratungs- und Versorgungslandschaft.

Was ist FGM_C?

FGM_C steht für weibliche Genitalverstümmelung_Beschneidung  und kommt aus dem Englischen (female genital mutilation and cutting).
FGM_C bezeichnet eine schwere Menschenrechtsverletzung, bei der Teile des weiblichen Genitals abgeschnitten oder verletzt werden.
FGM_C stellt einen Verstoß gegen das Recht auf körperliche und psychische Unversehrtheit und das Selbstbestimmungsrecht dar.
Meistens wird die Beschneidung im Kleinkindalter durchgeführt. Damit verstößt FGM_C gegen die Kinderrechte gemäß der Kinderrechtskonvention und gilt als Kindesmisshandlung.

Wie häufig kommt FGM_C vor?

Weltweit sind 200 Millionen Mädchen und Frauen von FGM_C betroffen.
In Deutschland leben 75.000 von FGM_C betroffene Frauen und 20.000 gefährdete Mädchen.
In Berlin leben 4.400 betroffene Frauen und knapp 800 gefährdete Mädchen.
Quellen: WHO, UNICEF, TDF/ Dunkelzifferstatistik 2020

Multiplikator*innen im Kampf gegen FGM_C

Multiplikator*innen im Kampf gegen FGM_C
Nichts ist wichtiger als die Arbeit durch die Multiplikator*innen, die innerhalb ihrer eigenen Communitys zum Thema FGM_C aufklären und sensibilisieren. Wir stellen euch folgend 4 Multiplikator*innen rund um ihre Community-Arbeit und Präventionsmaßnahmen im Kampf gegen FGM_C im Rahmen der Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C vor:

Ergänzende Information

Verteiler der Koordinierungsstelle

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit wissen möchten, nehmen wir Sie gerne in unseren Verteiler auf. Schreiben Sie uns dazu eine Email an: [E-Mail anzeigen]

Sommerfest 2022

Rückblick Sommerfest
Das Fest stand unter dem Motto „Beautiful with my complete body“.
Es fanden sich rund 60 Community Mitglieder aus u.a. der senegalesischen, gambischen, indonesischen, sudanesischen und äthiopischen Community zusammen, um gemeinsam über das Thema weibliche Genitalverstümmelung_Beschneidung zu sprechen.
Mehr Infos gibt es hier: 

Unsere Fortbildungen für Fachkräfte 2022 - Advanced training 2022

Neue Termine ab Juni 2022 - freie Plätze 
New dates starting in June - spare capacities 

Für Ratsuchende

Mit drei Anlaufstellen in Berlin garantieren wir einen niedrigschwelligen Erstkontakt und begleiten unsere Klientinnen bei ihren individuellen Anliegen.

Im Sinne einer ganzheitlichen Unterstützung bieten wir neben medizinischer Beratung und Behandlung auch psychologische Begleitung und psychosoziale Gruppenangebote an. Wir arbeiten kultursensibel und können bei Bedarf Sprachmittler*innen einbeziehen. Auf Wunsch informieren wir auch über die Angebote von Partnerorganisationen und können einfach innerhalb der Koordinierungsstelle vermitteln.

Für Communities

Communities, in denen FGM_C vorkommt, spielen eine Schlüsselrolle bei der Beendigung der Praxis.

Wir arbeiten Hand in Hand mit den Communities: Wir treten in einen Dialog durch Peer-to-Peer-Beratung, um eine langfristige Prävention und Aufklärung zu erreichen. So wollen wir einen nachhaltigen Wandel der Einstellungen und Werte gegenüber dem Thema bewirken und begleiten.

Für Fachkräfte, Organisationen und Interessierte

Darüber hinaus stehen wir Fachkräften, Organisation und Interessierten beratend zur Seite.

Wir gehen auf ihre Fragen ein, bilden sie durch Fortbildungen und Fachkräfteberatungen aus und bestärken sie im Umgang mit dem Thema. Wir stellen Informationen und Handlungsempfehlungen über eine digitale Datenbank bereit und stehen als Ansprechpartner für das Thema zur Verfügung.

Kooperationspartner

Förderung

Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung gefördert.