Nach ihrer Teilnahme an der internationalen Just Peace Konferenz in Den Haag war Rugiatu Neneh Turay am 7. Juli zu Gast bei der Koordinierungsstelle gegen FGM_C. Als Überlebende von Krieg und Gewalt, aber auch als tief in der Kultur ihres Landes verwurzelte Frau, setzt sich Rugiatu seit Jahrzehnten für die Abschaffung von FGM_C, für Bildung, ökonomische Teilhabe und kulturell sensiblen Wandel ein. Mit ihrer Organisation n’ninkie hat sie ein gemeinschaftsbasiertes Modell entwickelt, das nicht nur FGM_C bekämpft, sondern gleichzeitig traditionelle Werte achtet und Frauen bestärkt. Auf diese Weise möchte Rugiatu mit ihrer Organisation Frieden von innen heraus fördern.
"Frieden ist kein Importprodukt. Er beginnt in uns – in unseren Gemeinden, in unserer Würde, in unseren Stimmen“, sagte sie in Den Haag. Sie betonte, dass tiefgreifender Wandel nicht durch internationale Vorgaben, sondern nur durch lokale Lösungen entstehen kann – mit echter Teilhabe, Respekt und dem Wissen der Menschen vor Ort.
In Berlin besuchte Rugiatu die Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C, traf engagierte Expert*innen aus den Communities und tauschte sich über ihre Arbeit, Herausforderungen und Erfolge aus. Besonders beeindruckt war sie von dem Engagement der Frauen, die – oft selbst betroffen – in ihren Berliner Nachbarschaften für Aufklärung, Schutz und Empowerment sorgen.
Gemeinsam diskutierten sie, wie Erfahrungen aus dem Globalen Süden mit lokalen Präventionsansätzen in Europa verbunden werden können – respektvoll, solidarisch und auf Augenhöhe. Ein zentrales Element ihrer Arbeit ist es, gefährliche Praktiken wie FGM_C nicht einfach zu verbieten, sondern durch nicht schädliche, kulturell eingebettete Alternativen zu ersetzen. Mit ihrer Organisation geht Rugiatu in die Gemeinden, hört zu und fragt nach, was den Menschen wichtig ist. Gemeinsam wird nach Möglichkeiten gesucht, wie beispielsweise traditionelle Übergangsriten weitergelebt werden können, ohne Leid zu verursachen. So wird der Schritt vom Mädchen zur Frau zum Beispiel durch Tänze, gemeinsames Essen und festliche Zeremonien gefeiert – Rituale, die Stolz, Zugehörigkeit und Identität stärken, ohne Gewalt. Die Menschen sollen sich in ihrer Kultur gesehen und respektiert fühlen, denn nur so kann echter Wandel entstehen.
"Frieden ist kein Importprodukt. Er beginnt in uns – in unseren Gemeinden, in unserer Würde, in unseren Stimmen“, sagte sie in Den Haag. Sie betonte, dass tiefgreifender Wandel nicht durch internationale Vorgaben, sondern nur durch lokale Lösungen entstehen kann – mit echter Teilhabe, Respekt und dem Wissen der Menschen vor Ort.
In Berlin besuchte Rugiatu die Berliner Koordinierungsstelle gegen FGM_C, traf engagierte Expert*innen aus den Communities und tauschte sich über ihre Arbeit, Herausforderungen und Erfolge aus. Besonders beeindruckt war sie von dem Engagement der Frauen, die – oft selbst betroffen – in ihren Berliner Nachbarschaften für Aufklärung, Schutz und Empowerment sorgen.
Gemeinsam diskutierten sie, wie Erfahrungen aus dem Globalen Süden mit lokalen Präventionsansätzen in Europa verbunden werden können – respektvoll, solidarisch und auf Augenhöhe. Ein zentrales Element ihrer Arbeit ist es, gefährliche Praktiken wie FGM_C nicht einfach zu verbieten, sondern durch nicht schädliche, kulturell eingebettete Alternativen zu ersetzen. Mit ihrer Organisation geht Rugiatu in die Gemeinden, hört zu und fragt nach, was den Menschen wichtig ist. Gemeinsam wird nach Möglichkeiten gesucht, wie beispielsweise traditionelle Übergangsriten weitergelebt werden können, ohne Leid zu verursachen. So wird der Schritt vom Mädchen zur Frau zum Beispiel durch Tänze, gemeinsames Essen und festliche Zeremonien gefeiert – Rituale, die Stolz, Zugehörigkeit und Identität stärken, ohne Gewalt. Die Menschen sollen sich in ihrer Kultur gesehen und respektiert fühlen, denn nur so kann echter Wandel entstehen.



